Bakelitmuseum
Vom Aschenbecher, Fahrradgriff und „Dickhäuter“
Das Kiersper Bakelitmuseum ist in Deutschland einzigartig. Bei einem Besuch kannst du hier sehr viele Dinge aus Bakelit entdecken.

Bakelit war früher der erste künstlich hergestellte Kunststoff. Er löste damals eine Revolution in der Herstellung von technischen Artikeln aus.Erfunden hat es der belgische Chemiker Leo Hendrik Baekeland im Jahr 1907. (Daher hat das Bakelit auch seinen Namen!) Dieser „Stoff der tausend Dinge“ brennt nicht, schmilzt nicht und ist leicht.
Das Bakelitmuseum zeigt in einer liebevoll zusammengetragenen Sammlung viele Alltagsgegenstände aus diesem Material. Manche davon findest du auch teilweise heute noch in manchen Haushalten.
So funktionieren noch heute in vielen Kellern die robusten Lichtschalter aus Bakelit. Weil das Material so stabil ist, werden die Schalter auch „Dickhäuter“ genannt.


Von der Küchenmaschine bis zum Fahrradgriff, vom Lichtschalter bis zum Telefon, vom Aschenbecher bis zum Föhn und viele weitere tolle und interessante Dinge kannst du dir in der Ausstellung im Bakelitmuseum ansehen.
Viele der ausgestellten Gegenstände wurden in Kierspe hergestellt. Allein in Kierspe gab es um das Jahr 1930 insgesamt 36 Betriebe mit 450 Kunststoffpressen. Die so entstandenen Produkte waren und sind weit über die Grenzen hinaus bekannt und beliebt.



Das Wappen von Schalksmühle besteht aus drei Teilen. Im oberen Teil siehst du ein halbes schwarzes Schaufelrad vor goldenem Hintergrund, im unteren Teil drei zu einem Strauß zusammengestellte grüne Stechpalmenblätter. In der Mitte befindet sich der sogenannte märkische Schachbalken. Das sind die drei Reihen mit den rot-silbernen Quadraten. Diese kennst du vielleicht schon von anderen Wappen.





Das Wappen der Stadt Balve besteht aus zwei Teilen: Der linke Teil zeigt ein halbes schwarzes Kreuz auf weißem Hintergrund. Auf der rechten Hälfte sieht man einen halben weißen (= silbernen) Adler mit gelbem (= goldenem) Schnabel und gleichfarbigen Krallen. Der Flügel des Adlers ist gespreizt, der Schnabel und die Krallen sind weit geöffnet. Wie viele andere Wappentiere macht er einen sehr angriffslustigen Eindruck.


Das Wappen der Stadt Altena besteht aus zwei Teilen: Der untere Teil zeigt den märkischen Schachbalken, so wie du ihn vielleicht von anderen Wappen kennst – und natürlich auch vom Wappen des Märkischen Kreises!