Wasserschloss Badinghagen
Ein Märchenschloss im Wald
Mitten in den Wäldern von Meinerzhagen gibt es ein Wasserschloss, das Schloss Badinghagen. Stell dir nur vor, dass hier vor 1000 Jahren mal echte Ritter gelebt haben! Das kleine Schloss ist von Wassergräben und Teichen umgeben. Deshalb nennt man es auch Wasserschloss.
Früher sollte das Wasser das Schloss vor Angreifern schützen. Durch den Wassergraben kamen Feinde nicht so einfach in das Gebäude. Aus diesem Grund wurde auch die Zugbrücke immer hochgezogen – zur Sicherheit!

Manchmal wurde das Haus für längere Zeit von Feinden belagert. In dieser Zeit war es wichtig, dass die Menschen im Schloss immer genügend Wasser hatten. Das Wasser aus dem Wassergraben war also nicht nur zum Schutz der Menschen. Es diente ihnen auch als Nutz- und Trinkwasser.
Zuerst war das Schloss eine übrigens Burg, also eine Wehranlage mit dicken Mauern. Erst seit dem 17. Jahrhundert diente es als Wohnhaus. Der Besitzer wollte außerdem gerne zeigen, wie reich er war. Deshalb wurde es von da an als Schloss bezeichnet. Das hörte sich schließlich viel prächtiger an.
Und jetzt rate mal, warum man das Wasserschloss Badinghagen nur vom Weiten aus anschauen kann?! Genau: Auch heute wohnt in dem Schloss noch jemand! Und die Bewohnerinnen und Bewohner möchten natürlich nicht, dass plötzlich fremde Menschen durch ihren Garten oder sogar durch ihr Haus spazieren. Das würdest du ja auch nicht wollen 😉 Aber auch vom Weg aus hat man einen tollen Ausblick auf das Schlösschen.



Das Wappen von Schalksmühle besteht aus drei Teilen. Im oberen Teil siehst du ein halbes schwarzes Schaufelrad vor goldenem Hintergrund, im unteren Teil drei zu einem Strauß zusammengestellte grüne Stechpalmenblätter. In der Mitte befindet sich der sogenannte märkische Schachbalken. Das sind die drei Reihen mit den rot-silbernen Quadraten. Diese kennst du vielleicht schon von anderen Wappen.





Das Wappen der Stadt Balve besteht aus zwei Teilen: Der linke Teil zeigt ein halbes schwarzes Kreuz auf weißem Hintergrund. Auf der rechten Hälfte sieht man einen halben weißen (= silbernen) Adler mit gelbem (= goldenem) Schnabel und gleichfarbigen Krallen. Der Flügel des Adlers ist gespreizt, der Schnabel und die Krallen sind weit geöffnet. Wie viele andere Wappentiere macht er einen sehr angriffslustigen Eindruck.


Das Wappen der Stadt Altena besteht aus zwei Teilen: Der untere Teil zeigt den märkischen Schachbalken, so wie du ihn vielleicht von anderen Wappen kennst – und natürlich auch vom Wappen des Märkischen Kreises!