Neuenrade
Eine Stadt ganz nach Plan
Eines fällt dir an dem Modell der früheren Stadt Neuenrade ganz bestimmt auf. Sie bestand aus mehreren langen Häuserreihen mit kleinen Straßen dazwischen. Ihre Grundform war rechteckig. Graf Engelbert III. hatte die Stadt so geplant und bauen lassen. (Deshalb war die frühere Stadt Neuenrade eine Planstadt.) Er hoffte, dass Neuenrade so – mit einer Stadtburg und einer Stadtmauer – besser vor Feinden geschützt war.
Übrigens durften seit dieser Zeit auch drei Jahrmärkte durchgeführt werden. Einen davon gibt es auch heute noch: Das „Gertrüdchen“. Um den 17. März eines jeden Jahres kannst du auf dem ersten größeren Volksfest mit Pferde- und Krammarkt in der Region spannende Fahrgeschäfte ausprobieren, allerlei Leckereien probieren oder vielleicht doch „lieber ein Pferd kaufen“.
Übrigens: Mehr über die Geschichte der Stadt erfährst du im Neuenrader Stadtmuseum. Vielleicht ein Ziel für euren nächsten Klassenausflug? Schau doch mal rein!
Erlebe Neuenrade

- Höhe 197 bis 514 m ü. NN
- Fläche 54,11 km²
- Einwohner ca. 12.000
Ortsteile
Küntrop, Affeln, Altenaffeln, Blintrop
Rennofen und Gut Berentrop
Ein Stück Mittelalter mitten im Grünen: In der Nähe von Gut Berentrop findest du einen der noch wenigen erhaltenen „Rennöfen“. Was eigentlich nur wie ein Loch im trockenen Erdboden aussieht, erzählt ein wichtiges Stück Industriegeschichte im Märkischen Kreis.
Motte Küntrop
Was hat eine Motte mit Burgen und Rittern und einer längst vergangenen Zeit zu tun? Im Ortsteil Küntrop kannst du es erfahren und in voller Größe sehen. Dort ist eine Nachbildung einer „Motte“ aufgebaut worden: Eine Burg aus Holz auf einem Hügel – eine Turmhügelburg.
Walderlebnispfade
Du möchtest den Wald und die Natur besser kennenlernen und dabei selbst verschiedene Dinge ausprobieren? Dann sind die Walderlebnispfade in Neuenrade genau richtig für dich, denn hier wird der Wald zum Erlebnis!
Hönnequelle
Bestimmt hast du schon mal vom Hönnetal gehört. Das hat seinen Namen vom Fluss Hönne. Dieser schlängelt sich von Neuenrade über Balve nach Menden und mündet schließlich in die Ruhr. Aber wo genau fängt die Hönne eigentlich an? Am Großen Attig kannst du dem Rätsel auf die Schliche kommen.



Das Wappen von Schalksmühle besteht aus drei Teilen. Im oberen Teil siehst du ein halbes schwarzes Schaufelrad vor goldenem Hintergrund, im unteren Teil drei zu einem Strauß zusammengestellte grüne Stechpalmenblätter. In der Mitte befindet sich der sogenannte märkische Schachbalken. Das sind die drei Reihen mit den rot-silbernen Quadraten. Diese kennst du vielleicht schon von anderen Wappen.





Das Wappen der Stadt Balve besteht aus zwei Teilen: Der linke Teil zeigt ein halbes schwarzes Kreuz auf weißem Hintergrund. Auf der rechten Hälfte sieht man einen halben weißen (= silbernen) Adler mit gelbem (= goldenem) Schnabel und gleichfarbigen Krallen. Der Flügel des Adlers ist gespreizt, der Schnabel und die Krallen sind weit geöffnet. Wie viele andere Wappentiere macht er einen sehr angriffslustigen Eindruck.


Das Wappen der Stadt Altena besteht aus zwei Teilen: Der untere Teil zeigt den märkischen Schachbalken, so wie du ihn vielleicht von anderen Wappen kennst – und natürlich auch vom Wappen des Märkischen Kreises!