Der Mendener Karneval
Wenn der Hoppeditz erwacht
Du verkleidest dich gerne und feierst auch gerne Karneval? Dann hast du vielleicht schon einmal vom Hoppeditz gehört.

Von dort begleitet der Hoppeditz die Karnevalisten die ganze Karnevalszeit hindurch. Am Ende dieser Zeit – am sogenannten Veilchendienstag – wird er dann verbrannt.
Warum das? Mit dem Verbrennen des Hoppeditz wird deutlich, dass nicht nur sein „Leben“ jetzt zu Ende ist, sondern auch die Karnevalssession.
Aber woher kommt der Hoppeditz überhaupt? Früher haben die Menschen den Winter ausgetrieben. Hier verbrannte man zum Beginn des Frühlings die bösen Herrscher des Winters. Diese brachten nämlich nicht nur Kälte, sondern auch Hunger, Krankheiten oder sogar den Tod. Es wurde aber natürlich kein echter Mensch verbrannt, sondern nur eine Strohfigur. Der Brauch des Winteraustreibens ist der Vorläufer der heutigen Fastnacht.

Übrigens: In Menden hat der Karneval eine lange Geschichte! Im Stadtarchiv gibt es Dokumente von 1733 bis 1735, in denen die Witwe von Wiedenbruck einen Mann verklagt, weil er an Fastnacht Unfug getrieben hat.
Man vermutet, dass die Fastnacht in Menden aber noch viel älter ist. Das kann man aber heute nicht mehr nachweisen: viele der Dokumente und Geschichten sind früher bei den schlimmen Stadtbränden verbrannt worden.
Später – um 1870 herum – wurde das Fastnachtstreiben dann immer mehr durch den Kölnischen Karneval abgelöst. So entwickelte sich nach und nach die Tradition des Mendener Karnevals, so wie er heute gefeiert wird!

Heute gibt es übrigens auch immer einen tollen Karnevalsumzug in Menden. Der findet immer am Tulpensonntag statt und ist richtig viel los: Mehr als 1.000 Menschen nehmen daran teil und ziehen mit ihren Wagen durch die Innenstadt.
Ob gutes oder schlechtes Wetter: Komm doch einfach mal vorbei und feiere mit!




Das Wappen von Schalksmühle besteht aus drei Teilen. Im oberen Teil siehst du ein halbes schwarzes Schaufelrad vor goldenem Hintergrund, im unteren Teil drei zu einem Strauß zusammengestellte grüne Stechpalmenblätter. In der Mitte befindet sich der sogenannte märkische Schachbalken. Das sind die drei Reihen mit den rot-silbernen Quadraten. Diese kennst du vielleicht schon von anderen Wappen.





Das Wappen der Stadt Balve besteht aus zwei Teilen: Der linke Teil zeigt ein halbes schwarzes Kreuz auf weißem Hintergrund. Auf der rechten Hälfte sieht man einen halben weißen (= silbernen) Adler mit gelbem (= goldenem) Schnabel und gleichfarbigen Krallen. Der Flügel des Adlers ist gespreizt, der Schnabel und die Krallen sind weit geöffnet. Wie viele andere Wappentiere macht er einen sehr angriffslustigen Eindruck.


Das Wappen der Stadt Altena besteht aus zwei Teilen: Der untere Teil zeigt den märkischen Schachbalken, so wie du ihn vielleicht von anderen Wappen kennst – und natürlich auch vom Wappen des Märkischen Kreises!